Alarmübertragung im Umbruch
Der gesamte Telekommunikationsmarkt und damit auch die Alarmübertragung werden sich in den nächsten Jahren gewaltig verändern!
So hat die Bundesnetzagentur analoge Verbindungen aus dem Pflichtangebot für Telekommunikations-Dienstleister genommen. In der Folge hat T-Systems eine weitreichende "Portfolio-Optimierung" eingeläutet, die u.a. zur Konsequenz hat, dass alle analogen Standard-Festverbindungen (aSFP) zum 30.09.2009, spätestens jedoch zum 31.12.2009, abgeschaltet werden. Von dieser Umstellung sind ebenfalls alle Festverbindungen < 2 Mbit/s betroffen. Darüber hinaus beginnt 2014/ 2015 der Rückbau des ISDN-Dienstes.
Am Ende dieses enormen Umbruchs wird es keine separaten Dienste, wie z.B. Telefonie, Datenübertragung oder gar Standleitungen zur Alarmierung, mehr geben. Ergebnis dieser gigantischen Umstrukturierung wird ein Gesamt-Telekommunikations-Netz (Next-Generation-Network) sein, in dem auch die Alarmübertragung nur noch via IP erfolgen wird. Darüber hinaus wird nach 2014 als zweiter Übertragungsweg nur noch die Luftschnittstelle, wie z.B. UMTS oder GPRS zur Verfügung stehen.
Die Notruf- und Serviceleitstelle der LWS security GmbH ist seit Monaten mit den Vorbereitungen zur Umstellung beschäftigt. Der aktuelle Stand der Technik bietet unseren Kunden Lösungen für (fast) alle Kommunikationsprobleme der Alarmtechnik.
Update 09.04.09: Unter Leitung von Hern Spiller (MS Elektronik) wurden die Umstrukturierungen abgeschlossen.
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04.06.2009
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